Freitag, 15. Mai 2015

Galeria Kaufhof Nachtlauf 13.05.2015

Startunterlagenausgabe

Meine Schwester und ich nutzten die Möglichkeit der Startunterlagenabholung am Vortag in der Galeria Kaufhof.  Und so konnten wir uns am Mittwoch gemütlich auf den Weg zum Tanzbrunnen machen. Die eingesparte Zeit nutzten wir für einige leider mißlungene Versuche ein Selfie inklusive Kölner Dom zu machen. Hier einer davon:




Anreise

Einige Tage vor dem Lauf bekam jeder Teilnehmer einen Brief zugeschickt, der einerseits dazu berechtigte, die Startunterlagen abzuholen und andererseits ein Fahrticket für die Bahn war. Super praktisch. So konnte man bequem mit der KVB quasi für umsonst zum Tanzbrunnen fahren. Ich hätte mit der Linie 7 bis zur Deutzer Freiheit fahren können. Von da aus sind es nur noch ca. 5 bis 10 Minuten bis zum Veranstaltungsort aber ich traf mich mit Schwesterchen schon am Heumarkt und wir schlenderten noch gemütlich über die Deutzer Brücke. (insgesamt überquerte ich diese Brücke also 4 mal an diesem Tag, Hinweg, zweimal beim Lauf und auf dem Rückweg).


Sehr schönes weitläufiges Gelände, so dass man sich nicht in den Füssen stand. Kleiderbeutel waren die Galeriatüten, in denen sich die Startunterlagen befanden. Abgeben zur Aufbewahrung konnte man diese auf der Bühne des Tanzbrunnens. Bei der Abgabe war noch alles sehr entspannt, bei der Abholung nach dem Lauf gab es leider Wartezeiten von bis zu 20 Minuten. Nicht so toll, wenn man nassgeschwitzt im Wind steht.

Start und Lauf


Nicht ganz pünktlich fiel um 21:20 Uhr  in der anbrechenden Abenddämmerung der Startschuss. Wir liefen vom Tanzbrunnen aus über die Deutzer Brücke in die wunderschöne Altstadt und von dort über die Hohenzollernbrücke zurück zum Tanzbrunnen. Das ganze zweimal.
Mein Ziel, die 10 km unter einer Stunde zu laufen, habe ich erreicht:

Am Sonntag bin ich schon beim nächsten Lauf und hoffe erstmal dieses Tempo halten zu können. Nächsten Monat peile ich dann die 55 Minuten an.

Drumherum und Hinterher

Beim Galeria Kaufhof Nachtlauf  hat man auch immer die Möglichkeit nicht nur Kalorien loszuwerden, sondern auch viele Scheinchen. Zum Glück war diesmal nichts für mich dabei. Ich hatte mir extra ein bißchen Geld mitgenommen aber irgendwie war die Auswahl diesmal nicht so prickelnd.

Aber das ist ja meistens so. Wenn man die Absicht hat etwas zu kaufen, findet man nichts. Aber wehe man ist mal ohne genug Geld unterwegs!!!

Was am Tanzbrunnen natürlich auch ein großer Vorteil ist:
die Toiletten! Ich freu mich jedes Mal, wenn ich vor einem Lauf nicht auf ein Dixie-Klo gehen muss.
(Wollte ich noch unbedingt erwähnt haben.)

After-Run-Party

Zwar etwas sehr voll und muffig aber trotzdem lohnenswert war die After-Run-Party.
Es gab Fassbrause und Kölsch für jeden Läufer so viel er/sie  trinken konnte. Nachdem sich dann das Gedränge etwas aufgelöst hatte, konnte man sich auch  fast gemütlich mit seinen Mitläufern austauschen.

Fazit

Ein sehr schöner abwechslungsreicher Lauf, bei dem einen auf der Strecke zu keinster Zeit langweilig wurde. Auf den Brücken war es etwas windig und an anderen Stellen sehr stickig aber die Aussicht auf den beleuchteten Dom und die ganze Atmosphäre waren einfach gigantisch. Und dann noch das geile Gefühl, für dieses Jahr das erste Ziel erreicht zu haben, natürlich unbezahlbar. Und ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn der Stau auf der Treppe zur Hohenzollernbrücke nicht gewesen wäre,  ich die 58 auch noch geknackt hätte.
Aber das werde ich dann am Sonntag beim Leselauf mal testen. Da geht es durchs Stadion in den Wald. Ohne Brücken und Treppen.


 


 









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