Nachdem ich letzte Woche Montag so mit dem Fahrrad gefallen war, dass ich mich durch diverse Prellungen und Schürfwunden kaum bewegen konnte, konnte ich diese Woche wenigstens schon wieder das Konditionstraining aufnehmen.
Sonntag: kleiner Testlauf und Funktionsüberprüfung übers Feld und durch den Wald.
Montag: 20 Minuten Intervalltraining auf dem Laufband. 9 km/h bei wechselndem Steigungswinkel.
Danach noch Tabata Kniebeuge.
Dienstag: nochmals Intervalltraining auf dem Laufband. Diesmal aber anfangs 9.5 km/h und zum Ende hin gesteigert bis auf 13 km/h.
Mittwoch: 50 Minuten draußen. Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 9.6 km/h.
Donnerstag: 50 Minuten Crosstrainer, 10 Minuten Ruderergometer, 50 Minuten Cyber Cycling.
Tabata Unterarmstütz
Bis auf das Handgelenk ist alles wieder voll belastbar.
Aber bis nächste Woche, denke ich, ist das auch wieder ok. Dann geht es auch wieder weiter mit dem Handstandtraining und allem anderen.
Mit Unterbrechungen natürlich. ..am 11.11. wird erstmal gefeiert und Donnerstag geben cat ballou ein Benefizkonzert im balloni. Das ist dann wieder mehr Konditionstraining.
Donnerstag, 6. November 2014
Es geht weiter
Montag, 27. Oktober 2014
Sprinttraining nimmt endlich Form an
Das erste gemeinsame Training am Samstag diente auch dann eher dazu, ihm zu zeigen wie groß diese Herausforderung wirklich ist.
Nach einer kleinen Aufwärmrunde ging es direkt los. Meine Schwester machte mir die erste Übung vor, die er währenddessen erklärte:
"Bis zu diesem Baum gehen, von da an laufen, Geschwindigkeit erhöhen, ab dem nächsten Baum diese Geschwindigkeit halten und den nächsten Baum kurz angucken und dann schnellstmöglich sprinten".
Ich versuchte es genauso schön und schnell zu machen wie sie. Doch schon bei diesem ersten Sprint fiel ihm ein großer Fehler auf, den ich machte: Ich lief nicht auf dem Ballen. Ich rollte ab. (Für die ganzen Läufe, die ich ja mache auch super ABER nicht für den Sprint!)
Nach einer kurzen Erklärung klappte es beim nächsten Versuch schon etwas besser. Super auch die erschwerten Trainingsbedingungen durch das nasse, unebene, rutschige Gras um die Bäume. Umso besser wird es dann auf einer ebenen Geraden klappen.
Um die Beinmuskulatur zu kräftigen und ein Gefühl für's "Ballenlaufen" zu bekommen, machte er dann die (wie die Beiden es nennen) "Funkemariechenübung" mit uns.
Auf der Stelle tippeln, Knie immer schneller und immer höher heben und dann auf Kommando lossprinten. Das haut rein. Hilft aber ungemein den Start zu verbessern. Danach folgten noch ein paar Sprints (die schon deutlich besser waren aber bei denen ihm auch meine Fehlstellung im rechten Fuß auffiel, an der ich unbedingt arbeiten muss), sowie Kniebeugen zur Kräftigung, lockeres Auslaufen und Lagebesprechung.
Alles in Allem ein sehr gelungenes, motivierendes Training. Mittwoch geht's weiter. Ich freu mich drauf.
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Marathon 2015/ Ich habs getan
Gott, ist das aufregend.
Ich habe mich tatsächlich für den Köln Marathon 2015 angemeldet. Für den ganzen! Für über 42 km.
Ich war bei der Anmeldung so freudig aufgeregt, dass ich alle Extras mitbestellt habe, die dort angeboten werden. Vom Trainingsshirt und Handtuch über Nudel Gericht auf der Marathon Expo bis hin zur Ziel-SMS und der Medaillen-Gravur.
Mein Konto wird sich freuen; statt der günstigen 55 Euro werden demnächst 126 Euro abgebucht. Aber ok, es ist ja auch ein einmaliges Erlebnis. Der erste ganze Marathon.
Drei halbe habe ich ja schon absolviert. Nächsten Monat sollen beim vierten endlich die 2 Stunden geknackt werden. Beim letzten im September hatte ich 2:07 Stunden gebraucht. Acht Minuten weniger wären super.
Ab Frühjahr trainiere ich dann für den großen und eine Zielzeit von 4:30/4:15 Stunden.
Alles ist möglich! !!
Mittwoch, 22. Oktober 2014
Sprint und Reck
Wie gut, dass es Menschen gibt, die einen immer wieder neu motivieren und auch noch jeden Quatsch mitmachen.
In diesem Fall ist es meine Schwester. Auch genannt Schwesterchen oder liebevoll Schwesterherz oder ... ne das will keiner wissen. :-D
Auf jeden Fall ist sie eine ambitionierte und sehr ehrgeizige Sportlerin, die sich zum Glück meinem Training anschließt und auch die unschönen Einheiten mitmacht.
So trafen wir uns gestern morgen zum ersten gemeinsamen Sporteignungsprüfung-Vorbereitungstraining.
Nach einem 5,7km-Lauf durch den Park (und über gefühlt zehntausend Brücken mit 100 Prozent Steigung inmitten eines Hurrikans und literweise Platzregen) und ein paar Sprintversuchen begaben wir uns an eine Reckstange (ja! Ich habe bzw mein Schwesterherz hat endlich eine gefunden), und mussten feststellen, dass Aufschwung, Umschwung und Abschwung gar nicht so einfach sind;
vor allem wenn die dicken Schenkelchen nicht um die Stange rumschwingen möchten und der Bauch die Stange frisst...
die Sprints waren auch nicht so erfolgreich. Schwesterchen schaffte zwar auf Anhieb eine super Zeit von 17:34 sec. Ich aber stampfte hinterher und erreichte die 100m-Marke erst in 22 Sekunden. Der nächste Versuch brachte dasselbe Ergebnis. 4 Wochen Pause waren einfach zu lang und die unfreiwillig 80km lange Radtour (ich bin mit Navi gefahren) plus 10km-Lauf (ein sehr schöner Herbstlauf im Königsforst) am Sonntag waren definitiv noch zu viel gewesen.
Der Muskelkater grüßte bei jedem Aufkommen und Abstoßen vom Boden. So konnte ich leider nicht mal an die Zeiten der ersten Sprintversuche anknüpfen. (19,58/17,28/17,04; gefordert sind 15,5sek.)
Aber!!! WIR üben ja noch!
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Handstand
Da ich keine Ahnung hatte, wie ich mich langsam an den Handstand rantasten könnte, suchte ich im Internet nach Hilfe. Die bekam ich anhand toller Youtube Videos und auch mit Fotos unterlegten Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit tollen Überschriften wie "Handstand lernen an einem Tag". Großartig! Bloß keine Zeit verschwenden!
Das sah aber auch alles so toll aus bei denen.
Eine gibt den Tipp, dass man erstmal den Handstand zwischen dem Türrahmen machen soll.
Ich hab mich also seitlich in den Türrahmen gestellt, (denn man soll mit den Füßen erstmal langsam und vorsichtig die eine Seite des Rahmens hochklettern, um dann die Füße sanft zur anderen Seite zu schwingen und so an dem Rahmen angelehnt im Handstand zu stehen), ich stand also seitlich im Rahmen, beugte mich vor, den Kopf vorsichtshalber auf einem weichen Kissen, die Hände daneben und dann ...ja dann...dann berührte mein dicker Hintern den Türrahmen und ich hatte gar keinen Platz, eingeklemmt mit dem Kopf auf der einen und dem Popo auf der anderen Seite des Rahmens, "geschmeidig mit den Füßen den Rahmen hochzuwandern".
Ok. Nächster Versuch an der Wand. Kopf schwebte leicht über dem Kissen (man weiß ja nie). Hände daneben. Und die Füße mit Schwung zur Wand katapultieren. Hatte ich gehofft.
Auf einem Drittel des Weges nach oben kamen die dicken Schenkelchen wieder runtergeplumpst und landeten mit einem solchen Knall auf dem Fußboden, dass ich dachte, die Nachbarn kommen jeden Moment hoch.
Nach gefühlten 10.000 weiteren Versuchen gab ich auf. Erstmal! Das Leben geht weiter.
Und die Vorbereitung auch!
Gewicht vs. Leistung
Ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor der ganzen Vorbereitung, ist die zu bewegende Masse. Als lebendiges Jojo bekannt bringe ich zur Zeit bei einer Körpergröße von 166 cm 65 Kilo auf die Waage. Viel zu viel. (für meine Ziele)
Und dies auch einfach nur aus dem Grund , dass ich zu gerne esse. Zeitweise schaffe ich es sehr gut meine Gelüste unter Kontrolle zu halten und mein Bauchumfang schrumpft fast bis man den Ansatz eines Sixpack sehen kann; doch dann...mhmmm. ..lecker Essen.
65 Kilo sind jetzt natürlich nicht so schlimm aber wenn man die dicken Schenkelchen nicht zum Handstand nach oben bekommt und der Kraftaufwand auch für andere Übungen zu hoch wird, nur um die ganze Masse erstmal in Bewegung zu bekommen, macht es doch Sinn abzunehmen und auch fürs Laufen aerodynamischer zu werden.
D.h. neue Disziplin muss her! Und neben dem Training folgt nun auch wieder eine Ernährungsumstellung.
Zielgewicht: 58 Kilo.
22 % Körperfett.
Art d. Umstellung: anabole Diät.
14 Tage totaler Verzicht auf Kohlenhydrate.
Danach dürfen langsam, nach und nach, wieder "gute" Kohlenhydrate gegessen werden.
Am Montag startet die Umstellung. Mittwoch wird die Anmeldung zum Marathon eröffnet, in zwei Wochen die für die Sporteignungsprüfung; das müsste doch Motivation genug sein.
Sonntag, 5. Oktober 2014
Sprinttraining
Ergebnis:
1. Versuch: 19,58 sec
2. Versuch: 17,28 sec
3. Versuch: 17,04 sec
Positiv daran: mit zunehmender Körperspannung und anscheinend besserer Technik wurde ich schneller.
Negativ: so schnell dann auch wieder nicht.
Gefordert sind nämlich 100m Sprint in 15,5 Sekunden.
Daraufhin habe ich mal gegoogelt (darf man das sagen?) was beim Sprint zu beachten ist; und das ist mehr als ich dachte.
Ganz außer Acht gelassen hatte ich die Startposition und den "Startvorgang". Wie ich jetzt weiß ist dieser mit am bedeutendsten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Allein die richtige "Auf die Plätze"-Position ist schon ausschlaggebend für den weiteren Verlauf des Sprints: Arme schulterbreit, Hände parallel zur Startlinie, etc.
Bei der "Fertig"-Position sollte man auf den richtigen Winkel in beiden Knien achten. (bei meinen Mathekenntnissen weiß ich natürlich sofort wie 130 Grad aussehen).
Und dann kommt der Start, bei dem es vor allem auf die explosive (ihr erinnert Euch: RennSCHNECKE!!!! explosiv...lol) beider Beine ankommt.
Auf den Abdruck folgt das Aufrichten und Beschleunigen und dann heißt es Tempo halten und erst in sich zusammensacken wenn man 101m gelaufen ist.
Donnerstag, 25. September 2014
Kleine Bestandsaufnahme
Den Ausdauertest bei dem man 2000m in 10 Minuten schaffen muss kann ich getrost abhaken. Das schaffe ich.
Beim Sprint von 100 in 15,5 sek. wird es schon schwieriger. Ich werde ja nicht umsonst Rennschnecke genannt...muss ich die Tage mal ausprobieren.
Sprung und Kugelstoßen kann ich mir mit viel Training und Übung vorstellen; aber auch da bin ich noch nicht sicher.
Turnen müsste ich auch erst alles mal ausprobieren aber der Handstand bereitet mir schon ein wenig Kopf zerbrechen. Habe mir schon einige Übungsvideos rausgesucht aber solange ich die dicken Schenkelchen nicht in die Luft bekomme bringt das ja auch nichts.
(Wo findet man eigentlich ein Reck?) Früher gab es die auf jedem Spielplatz.
Das "Schaukeln im Beugehang" an den Ringen werde ich hinbekommen. Die Kraft habe ich.
Schwimmen. Tja, mein Angstgegner. Ich brauche das Wasser nur angucken dann bekomme ich Schnappatmung.
Natürlich macht auch hier die Übung den Meister aber die richtige Technik zu üben, wenn man keine vage Vorstellung der Materie hat, ist echt schwierig. Seitdem ich weiß, dass man schwimmen können muss bei der Prüfung, gehe ich auch regelmäßig. Die ersten Versuche die richtige Technik beim Brustschwimmen zu erlernen scheiterten kläglich, vor allem wegen des Wassers in Auge, Mund und Nase.
Die Augen gewöhnten sich einfach nicht an das Chlorwasser und aufgrund falscher Atmung verschluckte ich mich andauernd.
Leider heißt eine gute Kondition auf dem Land noch lange nicht das man auch ausdauernd schwimmen kann. Meine anhaltende Schnappatmung beendete dann endgültig die erste Trainingsrunde im Wasser.
Beim nächsten Mal war ich etwas schlauer und kaufte mir am Eingang des fresh open eine Schwimmbrille. :o)
Ich sah zwar aus wie eine Mischung aus Nessie und Puk, die Stubenfliege aber die 10,50 Euro waren gut investiert.
Ich wärmte mich erst ein paar Bahnen auf und versuchte mich erneut am "richtigen" Brustschwimmen.
Es klappte erstaunlich gut und so ließ ich von meinem Sohn die Zeit mal messen, die ich für 100m Brust brauchte. (Zum Glück hatte ich mir eine Stoppuhr zugelegt.)
Das Ergebnis war ernüchternd; 2:30 Min.
!Aber! Ich habe ja noch etwas Zeit bis zur Prüfung.
Was natürlich viel Zeit wegnimmt ist die "Drehung" am Ende einer Bahn und das Verschlucken und Keuchen und langsamer werden...ich arbeite dran.
Zwischendurch bin ich zur Abwechslung dann auch mal etwas vom Turm und Brett gesprungen, um mich da auch langsam ranzutasten. Ohne Anlauf und Absprung klappt der geforderte Kopfsprung auch super; ist bestimmt auch der richtige Winkel. Doch sobald ich anlaufe und abspringe lande ich kerzengerade füßlings im Wasser.
Meine Kinder freuen sich schon auf den nächsten Schwimmbadbesuch. Die haben Spaß.
Fortsetzung folgt...
Dienstag, 16. September 2014
Marathon, ich komme!!!
Achja, ein weiteres Ziel das ich mir für nächstes Jahr auch noch vorgenommen habe, ist das Bestehen der Sporteignungsprüfung an der SpoHo. Ob ich danach auch dort studieren werde, überlege ich noch aber ich möchte auf jedenfall diese Prüfung bestehen. Alleine für mich und mein Ego.
Ich sag ja immer wieder: Mein Leben läuft alles andere als geradeaus. Aber gerade das macht es so spannend. Mir wird nie langweilig.