Montag, 27. Oktober 2014

Sprinttraining nimmt endlich Form an

Das Sprinttraining nimmt endlich Formen an. Dank meiner Schwester und ihres Mannes (meinem Lieblingsschwager), der sich der Herausforderung angenommen hat, meinen zwei linken Füßen das schnelle Laufen beizubringen.
Das erste gemeinsame Training am Samstag diente auch dann eher dazu, ihm zu zeigen wie groß diese Herausforderung wirklich ist.
Nach einer kleinen Aufwärmrunde ging es direkt los. Meine Schwester machte mir die erste Übung vor, die er währenddessen erklärte:
"Bis zu diesem Baum gehen, von da an laufen, Geschwindigkeit erhöhen, ab dem nächsten Baum diese Geschwindigkeit halten und den nächsten Baum kurz angucken und dann schnellstmöglich sprinten".
Ich versuchte es genauso schön und schnell zu machen wie sie. Doch schon bei diesem ersten Sprint fiel ihm ein großer Fehler auf, den ich machte: Ich lief nicht auf dem Ballen. Ich rollte ab. (Für die ganzen Läufe, die ich ja mache auch super ABER nicht für den Sprint!)
Nach einer kurzen Erklärung klappte es beim nächsten Versuch schon etwas besser. Super auch die erschwerten Trainingsbedingungen durch das nasse, unebene, rutschige Gras um die Bäume. Umso besser wird es dann auf einer ebenen Geraden klappen.
Um die Beinmuskulatur zu kräftigen und ein Gefühl für's "Ballenlaufen" zu bekommen, machte er dann die (wie die Beiden es nennen) "Funkemariechenübung" mit uns.
Auf der Stelle tippeln, Knie immer schneller und immer höher heben und dann auf Kommando lossprinten. Das haut rein. Hilft aber ungemein den Start zu verbessern. Danach folgten noch ein paar Sprints (die schon deutlich besser waren aber bei denen ihm auch meine Fehlstellung im rechten Fuß auffiel, an der ich unbedingt arbeiten muss), sowie Kniebeugen zur Kräftigung, lockeres Auslaufen und Lagebesprechung.
Alles in Allem ein sehr gelungenes,  motivierendes Training. Mittwoch geht's weiter. Ich freu mich drauf.

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