Mittwoch, 22. Oktober 2014

Sprint und Reck

Wie gut, dass es Menschen gibt, die einen immer wieder neu motivieren und auch noch jeden Quatsch mitmachen.
In diesem Fall ist es meine Schwester.  Auch genannt Schwesterchen oder liebevoll Schwesterherz oder ... ne das will keiner wissen. :-D
Auf jeden Fall ist sie eine ambitionierte und sehr ehrgeizige Sportlerin, die sich zum Glück meinem Training anschließt und auch die unschönen Einheiten mitmacht.
So trafen wir uns gestern morgen zum ersten gemeinsamen Sporteignungsprüfung-Vorbereitungstraining.
Nach einem 5,7km-Lauf durch den Park (und über gefühlt zehntausend Brücken mit 100 Prozent Steigung inmitten eines Hurrikans und literweise Platzregen) und ein paar Sprintversuchen begaben wir uns an eine Reckstange (ja! Ich habe bzw mein Schwesterherz hat endlich eine gefunden), und mussten feststellen, dass Aufschwung, Umschwung und Abschwung gar nicht so einfach sind;
vor allem wenn die dicken Schenkelchen nicht um die Stange rumschwingen möchten und der Bauch die Stange frisst...
die Sprints waren auch nicht so erfolgreich.  Schwesterchen schaffte zwar auf Anhieb eine super Zeit von 17:34 sec. Ich aber stampfte hinterher und erreichte die 100m-Marke erst in 22 Sekunden. Der nächste Versuch brachte dasselbe Ergebnis. 4 Wochen Pause waren einfach zu lang und die unfreiwillig  80km lange Radtour (ich bin mit Navi gefahren) plus 10km-Lauf (ein sehr schöner Herbstlauf im Königsforst) am Sonntag waren definitiv noch zu viel gewesen.
Der Muskelkater grüßte bei jedem Aufkommen und Abstoßen vom Boden. So konnte ich leider nicht mal an die Zeiten der ersten Sprintversuche anknüpfen.  (19,58/17,28/17,04; gefordert sind 15,5sek.)

Aber!!! WIR  üben ja noch!

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