Es folgt eine kleine Bestandsaufnahme zu dem was man bei der Sporteignungsprüfung der SpoHo können muss und zu meinem bisherigen Unvermögen:
Den Ausdauertest bei dem man 2000m in 10 Minuten schaffen muss kann ich getrost abhaken. Das schaffe ich.
Beim Sprint von 100 in 15,5 sek. wird es schon schwieriger. Ich werde ja nicht umsonst Rennschnecke genannt...muss ich die Tage mal ausprobieren.
Sprung und Kugelstoßen kann ich mir mit viel Training und Übung vorstellen; aber auch da bin ich noch nicht sicher.
Turnen müsste ich auch erst alles mal ausprobieren aber der Handstand bereitet mir schon ein wenig Kopf zerbrechen. Habe mir schon einige Übungsvideos rausgesucht aber solange ich die dicken Schenkelchen nicht in die Luft bekomme bringt das ja auch nichts.
(Wo findet man eigentlich ein Reck?) Früher gab es die auf jedem Spielplatz.
Das "Schaukeln im Beugehang" an den Ringen werde ich hinbekommen. Die Kraft habe ich.
Schwimmen. Tja, mein Angstgegner. Ich brauche das Wasser nur angucken dann bekomme ich Schnappatmung.
Natürlich macht auch hier die Übung den Meister aber die richtige Technik zu üben, wenn man keine vage Vorstellung der Materie hat, ist echt schwierig. Seitdem ich weiß, dass man schwimmen können muss bei der Prüfung, gehe ich auch regelmäßig. Die ersten Versuche die richtige Technik beim Brustschwimmen zu erlernen scheiterten kläglich, vor allem wegen des Wassers in Auge, Mund und Nase.
Die Augen gewöhnten sich einfach nicht an das Chlorwasser und aufgrund falscher Atmung verschluckte ich mich andauernd.
Leider heißt eine gute Kondition auf dem Land noch lange nicht das man auch ausdauernd schwimmen kann. Meine anhaltende Schnappatmung beendete dann endgültig die erste Trainingsrunde im Wasser.
Beim nächsten Mal war ich etwas schlauer und kaufte mir am Eingang des fresh open eine Schwimmbrille. :o)
Ich sah zwar aus wie eine Mischung aus Nessie und Puk, die Stubenfliege aber die 10,50 Euro waren gut investiert.
Ich wärmte mich erst ein paar Bahnen auf und versuchte mich erneut am "richtigen" Brustschwimmen.
Es klappte erstaunlich gut und so ließ ich von meinem Sohn die Zeit mal messen, die ich für 100m Brust brauchte. (Zum Glück hatte ich mir eine Stoppuhr zugelegt.)
Das Ergebnis war ernüchternd; 2:30 Min.
!Aber! Ich habe ja noch etwas Zeit bis zur Prüfung.
Was natürlich viel Zeit wegnimmt ist die "Drehung" am Ende einer Bahn und das Verschlucken und Keuchen und langsamer werden...ich arbeite dran.
Zwischendurch bin ich zur Abwechslung dann auch mal etwas vom Turm und Brett gesprungen, um mich da auch langsam ranzutasten. Ohne Anlauf und Absprung klappt der geforderte Kopfsprung auch super; ist bestimmt auch der richtige Winkel. Doch sobald ich anlaufe und abspringe lande ich kerzengerade füßlings im Wasser.
Meine Kinder freuen sich schon auf den nächsten Schwimmbadbesuch. Die haben Spaß.
Fortsetzung folgt...
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